Zwischen solidem Saisonstart und Rückschlägen

Die Saison 2026 hat für mich mit einem ersten wichtigen Gradmesser begonnen: Beim Rennen am Swiss Bike Cup im Tessin stand ich nach einer guten Trainingsphase am Start – bewusst mit dem Ziel, das Rennen als Trainingswettkampf und Standortbestimmung zu nutzen. Umso erfreulicher war es, dass sich das Rennen deutlich besser entwickelte als erwartet. Mein Gefühl auf dem Bike war gut, ich konnte mein jetziges Potenzial abrufen und insgesamt ein sehr positives Fazit ziehen. Es reichte im international besetzten Rennen für P9.

 

Weniger planmässig verläuft jedoch die allgemeine Saisonvorbereitung. Durch mehrere Infekte über den Winter musste ich Trainingspausen einlegen - aktuell erneut. Diese wiederholten Aussetzer stellen eine Herausforderung dar – insbesondere mit Blick auf den anstehenden Weltcup-Auftakt im Mai, der für mich eines der zentralen Saisonziele ist.

Natürlich habe ich mir die Vorbereitung anders vorgestellt. Dennoch gilt es jetzt, die Situation anzunehmen und den Fokus neu auszurichten. Gemeinsam mit meinem Umfeld arbeite ich an einem angepassten, schrittweisen Aufbauprogramm, das mir ermöglicht, stabil und nachhaltig zurückzukommen. Das Ziel bleibt klar: Schritt für Schritt zurück an meine Bestform!